Montag, 7. april 2008
Im theater der träume ein tor zum sieg triumpf der schlachtenbummler schlachtgesänge wie archaisch klang ein fahnenmeer auf allen seiten wogend welle und jeder spielzug der gelungen schafft identität die oft sonst schon verloren in fanclub stamm und stadt welch herrlich streiten über fouls und schwarze pfiffe das chaos auf dem platz um einen ball geordnet durch flanke dopeelpaß trickreich hackentrick und schuß im rückwärtsfall so ist für brot und spiele gesorgt seit langer zeit.
von bu-art
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Sonntag, 16. märz 2008

Antipsychiatrische Kritik besteht seit langem und ist Teil gesellschaftskritischer Bewegung.Obwohl es um die Antipsychiater ruhiger geworden ist, melden sich wieder vereinzelt kritische Psychiaterstimmen. So z.B. Volkmar Aderholt, der auf die schädlichen Gesundheitsfolgen von Fehl- und/oder Übermedikationen hinweist. Erstbehandlungen kennzeichnen sich meist durch diese „Kunstfehler“ mit fatalen Folgen aus.

 

von bu-art
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Sonntag, 16. märz 2008
Gepunktet wie auf flucht gedanken feldernetz nach rechts geht die tendenz aus zahlen werden formen wörter und limbisch das gespür das ganze hirn die nerven lassen fliegen auf schwingen raus aus diesem all die fülle der ideen speis ich ein und mach mich rar für immerda.
von bu-art veröffentlicht in: Gedankenfetzen
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Sonntag, 2. märz 2008
Noch jeden high noon überstanden schüttelfrost bei grenze zwölf sperrmüllabfuhr noch umsonst euch wird man rumkarren auf steuerkarte doch nicht abzugsfrei drum überlegt es euch gekonnt.
von bu-art
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Sonntag, 17. februar 2008
Beschwerlich war die reise zwei tage nächte dergleichen auch zurück im bus und dann per schiff nach samoutrake die nike einst geschenk aus rhodos fern im louvre den blick poseidon gleich gen troja winterliche stürme erinnern an die dardanellen nähe die karitiden kobolde ihre zahl die vier wie frühe elemente mysterien so dionysisch schlürft ich tierblut wissend wer schon davor eingeweiht ohne furcht zu bändigen die erdgeister wer war all hier für kurze zeit der naso in verbannung zerrissen orpheus von den thrakerinnen pythagoras begleitet von den seinen der feldherr und sein lehrer philosoph die kiesel an den stränden schliffen mir die füße wund in mittagsglut viel marmorreste die kunde war von bösen menschen verwundet siebenfach in schlachten gegen atatürk als leiche spät auf fluten mörderfluß der fährmann mit zwei mannen ertrunken dann verschollen nur das gebiß auf türkisch strand gab dem skelett den namen mein magen schien mir schier zum platzen drum legt ich mich aufs festland zu asklepios erben las herodot und wußte europa auf dem stier verborgen in mythenzeiten auf der insel und die sandale paulus drückte dort den kontinent zuerst.
von bu-art
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Sonntag, 10. februar 2008
Die bühnenbretter schlepp ich immer mit wie des königs neue kleider die narrenkappe unsichtbar die glöckchen still und spiegelschatten manigfaltig stadien die innenschau bringt staunen erforscht wird neues reich erkenntnishorizonte formschön die chiffren eines quantenuniversums anderer zeiten nichtlinear komplex und nicht nur redundant gar reduktiv am tag zunächst pro stunde eine rolle und hundert widerspruch die meinung aus medialen quellen verdutzt ich neuer logiken freund und zaubere viel davor dämonisch und dergleichen.
von bu-art veröffentlicht in: Gedankenfetzen
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Sonntag, 3. februar 2008
Meine murmeln aus ton die farben pastel aus glas ziseliert die kuhlen mit dem absatz oft gekitscht gewonnen an jeder bude gabs die knicker selten asphalt schotter und kies so gut wie nie auf roter erde aschenplätzen gings recht gut die ersten siege mit dem zeigefinger doch auch der kleine und der mittelfinger ab und an klingklang im lederbeutel tönt die beute zu haus der kugelschatz gehortet.
von bu-art veröffentlicht in: Gedankenfetzen
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Sonntag, 27. januar 2008

Ort

Umstellt von spiegeln menschengroß und glitzernd spanisch wände wie alufolie inmitten tongefäßen voll grünzeug hoch auf dem dach nicht weit den spanischen treppen wird ausgeleuchtet von der mittagssonne nur ein gesicht und das in folge gemartert bald es fallen masken an marmor läßt sich denken der zeitgeist soll gefangen werden heroen des kaufs klavierspiel leis doch virtuos chopin klingt rüber aus prachthaus an der villa borghese parkversuchung es tafeln feine leute an verschwiegenem ort.
von bu-art veröffentlicht in: Gedankenfetzen
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Sonntag, 20. januar 2008
Rasend wandel stillstand allenthalben identität findest du im tode spricht ein philosoph in jugendlichem eifer gilt es nichts zu verlieren und sterbe fortan von augenblick zu augenblick fürchte weder tod noch teufel.
von bu-art veröffentlicht in: Gedankenfetzen
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Sonntag, 13. januar 2008
Die roßkastanie heilt beim anblick schon und neue dimensionen erst fünf verzückt in holowelten vergiß der kopfschmuck einfallslos es bleibt die punktonsur in acht verschiedenen farben.
von bu-art veröffentlicht in: Gedankenfetzen
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